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Natur.Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Land unter: Lubangas Hyänen-Babys sind gerade mal wenige Stunden auf der Welt, als ein schweres Unwetter über den Zoo wütet. Es fällt jede Menge Regen, so dass die Geburtshöhle unter Wasser steht – im Wochenbett wird es feucht. Tina Lässig sind die Hände gebunden, sie muss tatenlos zuschauen. Denn solange die Hyänenmutter die Höhle nicht verlässt und in den Stall geht, kann Tina nicht helfen. Wird Lubanga ihre Neugeborenen alleine schützen können?
Heisse Flossen: Sie kommen aus den Tiefen des Mittelmeers und haben unter Hochdruck gelebt, genauer: 600 Meter unter dem Meeresspiegel. Nun sollen sich die beiden Stechrochen an das leichte Leipziger Leben gewöhnen. Sie ziehen in das Ringbecken im ersten Stock. Aus den Wildfängen will Lothar Dudek nun Warmduscher machen: Draussen schwammen sie bei gerade mal sechs Grad herum, im Leipziger Riff sollen sie sich für 24 Grad erwärmen. Werden die Rochen das entspannte Pool-Leben zu schätzen wissen?
Vorne kurz und hinten lang: Alpaka Harry blickt nicht mehr richtig durch. Sein Fell ist zu lang, er muss mal wieder zum Friseur. Das ist ein anerkannter Handwerksberuf, von dem Michael Ernst und Jens Hirmer leider nicht allzu viel verstehen. Das haben sie bei der letzten Schur bewiesen, denn da sah Harry aus wie ein Königspudel.
Und diesmal? Die Coiffeure wollen sich auf jeden Fall besonders viel Mühe geben. Ob das ausreicht und sich Harry nach der Behandlung noch in der Öffentlichkeit sehen lassen kann?
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Natur. Geschichten aus dem Leipziger Zoo Geburtstagskind.
Bei den Hyänen ist es endlich so weit, die hochschwangere Lubanga zieht sich in eine Höhle zurück. Diesmal hat sie für die Geburt einen einsehbaren Bau in unmittelbarer Nähe der Besucher ausgewählt. Jörg Gräser und Michael Ernst sind begeistert. Noch nie waren sie so nah, so unmittelbar dabei – aussergewöhnliche Bilder einer Hyänengeburt. Doch ist da eventuell noch ein Zwilling unterwegs?
Waisenkind. Die kleine Myrthe ist jetzt ein halbes Jahr alt. Mit drei Monaten hatte das Lippenbär-Mädchen seine Mutter Malini verloren. Seitdem kämpft Myrthe sich allein durchs Leben.
Doch wie soll sie lernen, sich wie ein richtiger Bär zu verhalten? Heike Hachicho will die Kleine langsam mit ihren ein Jahr älteren Halbgeschwistern Franz und Lina zusammenbringen. Von denen soll sich Myrthe spielend einiges abgucken. Doch wollen die Grossen” wirklich nur spielen? Kein Kinderspiel. Christina Schwind will mit tatkräftiger Unterstützung einiger Lehrlinge zwei junge Pelikane einfangen. Beiden sollen die Federn gestutzt werden, um spätere Ausbruchsversuche zu unterbinden.
Doch die Tiere scheinen etwas zu ahnen und sorgen für ein Katz-und-Maus-Spiel auf dem Zooteich. Die Vogelfänger sind gefordert und Christina muss mit ihrem Paddelboot einige Extrarunden drehen. Werden die Pelikane sich doch noch zum Appell melden?
Kinderlosigkeit. Die Paviane sind eine vermehrungsfreudige Affenfamilie. Um eine Bevölkerungsexplosion zu verhindern, ist für jede Dame nach maximal drei Kindern Schluss. Diesmal sollen Bea, Gundel und Grit ihre Fruchtbarkeit einbüssen. Die drei aus der über 30 Paviane starken Truppe herauszufiltern, ist nur eine Hürde der aufwendigen Aktion. Prof. Eulenberger hat sich für diesen Tag Verstärkung geholt – Dr. Uwe Ziemann, Spezialist für grosse Operationen mit minimalen Schnitten. Werden die Pavian-Damen sich dieser Übermacht beugen?
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Natur. Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Bedrückt: Zunächst sieht es so aus, als würde die kleine Giraffe trotz ihres Handicaps wieder auf die Beine kommen. Bei ihrer Geburt war sie mit den Hinterbeinen ausgegrätscht, konnte zunächst nur mit Unterstützung der Pfleger aufstehen. Mit Hilfe einer Fesselbinde kann die Kleine nun sogar ihrer Mutter Gusti folgen und selbstständig trinken. Pfleger und medizinische Abteilung sind optimistisch. Doch trügt der Schein?
Getroffen: Das Sepikwaran-Pärchen soll zum ersten Mal zusammengelassen werden. Eine heikle Aktion, denn der Reptilien-Mann gilt als Raubein mit Biss. Heiko Schäfer und Kurator Florian Schmidt beobachten mit Argusaugen das Rendezvous. Mit der Zwangsehe soll für Nachwuchs gesorgt werden, was eine echte Sensation wäre. Wie nur lassen sich Sepikwarane zur Liebe animieren?
Geschnuppert: Jörg Gräser will seine Löwen Matadi und Luena wieder mal so richtig verwöhnen. Eine Tierbeschäftigung der besonders delikaten Art steht auf dem Programm. Dafür nutzt Jörg die Abfallprodukte von Tempis Dickhäutern. Die Elefantenmurmeln mag vor allem Matadi. Ob auch Luena Gefallen daran findet?
Gespielt: Bei den Pinguinen gibt es ein neues Gesicht. Schauspieler Thorsten Wolf bereitet sich intensiv auf seine Rolle als Tierpfleger in der ARD-Serie Tierärztin Dr. Mertens” vor. Unter Anweisung von Steffen Thies füttert er seit zwei Wochen jeden Tag die Pinguine. Die sensiblen Frackträger haben sich mittlerweile an den Neuen gewöhnt, fressen ihm aus der Hand. Doch dann naht der Drehtag. Werden die Pinguine eine gute Figur abgeben?
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Allgemein von reini am 3. August 2008 []
Es menschelt so schön
Der Mensch formt sich das Tier nach seinem Bilde. Es soll auch fernsehen. Die DVD “Fernsehen für Hunde”, im Internet für etwas mehr als 20 Euro zu erwerben, zeigt zur Beruhigung der vorübergehend allein gelassenen Lieblinge eine Stunde lang Hundeschnauzen aller Rassen und Couleur. Der Produzent, die Kasseler Firma Limox, weist vorsorglich darauf hin, dass er keine Haftung für die Reaktionen des Hundes übernimmt.
Umgekehrt ist es ganz ähnlich. Das Fernsehen für Menschen zeigt auch gerne Hundeschnauzen, und Haftung für die Reaktionen des Zuschauers übernimmt auch niemand. Tiere gehen immer gut, dieser Merksatz für alle Medienschaffenden gilt mehr denn je. Kein Tag ohne Zoobesuch, kein Tag ohne Tierärzte und Tierpfleger, kein Tag ohne Dokusoaps, Magazine und Tierfilme.
Das Fernsehen hat sich schon immer für Tiere interessiert, freilich mit wechselnden Formaten, Erzählformen und mit wechselndem Erfolg. Besonders gerne erzählt das Fernsehen zurzeit von wilden Tieren, die in der Nachbarschaft leben. Zoo-Dokusoaps haben die Sendeplätze für Tierdokumentationen erobert, im vergangenen Jahr bei der ARD und seit März auch im ZDF.
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Allgemein von reini am 1. August 2008 []
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Tier-Doku-Soaps – Authentisch – mit einem Augenzwinkern
Zeit für authentische Alltagsgeschichten von Menschen und Tieren im Zoo und den mit einem Augenzwinkern kommentierten Blick des Fernsehens hinter die Kulissen eines Tierparks.
Nichts wird gestellt, nichts nachgedreht. Was passiert, fängt die Kamera ein – und manchmal auch nicht. Längst ist die Tier-Doku-Soap für viele Zuschauer zu einem festen Bestandteil des Nachmittags geworden.
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Allgemein von reini am 1. August 2008 []
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Seit 2002 Zoo-Doku-Soap aus dem Leipziger Zoo.
Zu seinem 125. Geburtstag spendierte der MDR dem Leipziger Zoo eine zunächst elfteilige Doku-Soap, die Vorbereitungen auf das Fest und den Alltag von Pflegern und Insassen begleitete. In einer Mischung aus Expeditionen ins Tierreich und Hinter Gittern erzählte die Serie meist sehr undramatische Geschichten um Figuren wie Horst, das Lama, das als Werbefigur für den Zoo regelmäßig im Außendienst tätig ist, das Elefantenjunge Voi Nam, den pickeligen Esel Jacky oder den breit sächselnden Raubtierpfleger Jörg Gräser. Ihre Hauptbotschaft: Tiere sind auch nur Menschen wie Du und Ich, verspielt, faul oder depressiv, gehen zu spät zum Arzt, lassen sich ungern wiegen oder impfen, haben Liebeskummer und fressen entweder zu viel oder das Falsche oder gar nicht.
Die Geschichten waren gemächlich erzählt, aber voller Cliffhanger (wird es Jörg Gräser am Ende doch noch gelingen, den Mähnenwölfen das Wurmkur-Medikament unterzujubeln?). Aus dem Off kommentierte Christian Steyer das Geschehen mit knarzender Märchenonkelstimme, endlos gedehnt und mit markanter Gute-Nacht-Geschichten-Intonation. Beim Publikum kam die Serie so gut an, dass der MDR sie auch nach dem Zoo-Jubiläum nahtlos fortsetzte, von 2004 an mit verlängerter Sendezeit von 25 Minuten und auf dem festen Sendeplatz am Freitag um 19.50 Uhr. Im April 2007 lief bereits die 200. Folge.
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Zoogeschichten Schlüsselwörter: Co, Elefant, leipzig, Tiger, zoo, zootierpfleger
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Vom Käfig zur Miniaturlandschaft
Im Jahre 2003 feiert der Leipziger Zoo, einer der renommiertesten und meist besuchten Tiergärten Europas, sein 125-jähriges Bestehen. Mit zahlreichen Veranstaltungen gedenkt die Messestadt dem Gastwirt Ernst Pinkert, der am 9. Juni 1878 den Zoologischen Garten an der Pfaffendorfer Straße gründete. Was mit der Zurschaustellung einiger Löwen, Tiger und Affen auf einem Grundstück von der Größe des Leipziger Marktplatzes begann, hat sich bis heute zu einem Tierpark der Superlative entwickelt. Auf 22 ha leben 900 Arten und Unterarten, sind die weltgrößte Menschenaffenanlage und Europas umfangreichster Lippenbärenbestand zu finden. Und der Umbau zum “Zoo der Zukunft” hat bereits begonnen. Für mehr als 90 Millionen Euro wird der Tiergarten bis 2014 zu einem Naturerlebnispark mit originalgetreuen Rekonstruktionen der Lebensräume Afrikas, Asiens und Südamerikas umgebaut. Und im “Gondwanaland” entsteht ein Jurassic Park ohne gefährliche Nebenwirkungen: ein multimedial unterstützter Urkontinent mit passender Pflanzen- und Tierwelt.
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Zoogeschichten Schlüsselwörter: Co, Elefant, Leipziger Zoo, Tiger