Zoogeschichten
Geschichten aus dem Zoo – Eisbärbabies Knut, Flocke und Co. …

Archiv für Dezember 2008

Panda!

3. Staffel der ZDF-Serie Dresdner Schnauzen

Veröffentlicht in Zoo Doku Soaps im Zweiten  von reini am 15. Dezember 2008 []
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Am 1. Dezember startet von Mo – Fr, täglich 15:15 Uhr die 3. Staffel der beliebten Zoo-Dokumentation „Dresdner Schnauzen“ im ZDF. In 32 neuen Episoden werden die Zuschauer hinter die Kulissen geführt und erleben teilweise lustige, teilweise aber auch nachdenkliche tierische Abenteuer. Im Mittelpunkt der Serie stehen wiederum die besonderen Beziehungen der Pfleger zu ihren Schützlingen. So gibt es ein Wiedersehen mit Kaiserschnurrbarttamarin Manolo und Revierleiter Olaf Lohnitz. Außerdem begleitete das Drehteam den Giraffentransport und lässt den Zuschauer aus nächster Nähe an diesem für den Dresdner Zoo besonderen Ereignis teilhaben.

Ebenfalls ab 1. Dezember gibt es auf der Zoo-Homepage unter www.zoo-dresden.de einen Adventskalender, bei dem sich hinter jedem Türchen eine tierische Frage zu den Zoobewohnern versteckt. Mit etwas Glück können tolle Preise gewonnen werden.

Tiere als Anti-Depressiva

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 11. Dezember 2008 []
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Als die Hysterie um den weiß-wuscheligen Fellball Knut ihren Höhepunkt erreichte, war Entertainerin und ‘Dinglisch’-Expertin Gayle Tufts hautnah dabei. ‘Ich bin ein richtiger Knut-Fan’, gesteht sie. ‘Ich war auch einer von diesen Bekloppten, die mindestens einmal in der Woche das Eisbär-Baby im Berliner Zoo besuchten.’ Mit ihrer großen Tierliebe (neben Eisbären zählen auch Elefanten zu ihren Lieblingen) war sie geradezu prädestiniert, im ersten Teil der Tier-Doku ‘Panda, Gorilla & Co. – Prominente als Tierpfleger’ (Sa., 3. Januar, 11.10 Uhr, ARD; Teil zwei und drei: 10.01., 24.01.; Erstausstrahlung im rbb: 12., 19. und 25.12.) nicht nur den Betreuern über die Schulter zu schauen, sondern auch richtig mit anzupacken. Die 48-jährige Comedienne aus Massachusetts suchte sich dafür unsere nächsten Verwandten, die Affen, aus.

Zimperlich ist Gayle Tufts nicht: Die Entertainerin traute sich gleich in das Gorilla-Gehege. ‘Ich habe sofort an ‘Gorillas im Nebel’ mit Sigourney Weaver gedacht’. Die Realität sah aber etwas anders aus: ‘Gorillas sind keine witzigen Tiere. Ich hatte richtig Ehrfurcht vor ihnen.

Vor allem bewunderte Gayle Tufts die Arbeit der Tierpfleger: Die Jungs sind auf einem hohen wissenschaftlichen Level, so ihr Urteil.

Bevor es zur ersten Begegnung zwischen ihr und Gorilla-Männchen Ivo kam, wurde sie vom Pfleger instruiert. ‘Das Wichtigste, was ich lernte: Schau einem Gorilla-Mann nie in die Augen!’ Dann betrat sie das Gehege: ‘Ich sah erst einmal nichts. Und dann, ganz plötzlich, kam über einen kleinen Hügel dieses Wesen. Er sah aus wie ein König. Diese Aura und diese Kraft, die das Tier ausstrahlte, waren faszinierend. Er kam ganz langsam auf mich zu, und ich hatte wahnsinnigen Respekt.’

Doch es dauerte nicht lange und Gayle fasste Vertrauen zu dem Tier – und entdeckte schnell Gemeinsamkeiten mit den Menschen: ‘Ivo ist ein richtiger Herrscher. Aber er ist auch Charmeur: Ich spielte mit ihm ein Spiel, bei dem ich ihm Walnüsse als Belohnung gab. Er hielt mir einen Beutel hin, und ich durfte die Nüsse dann reinlegen. Ivo ist ein bisschen wie der Oliver Kahn der Tierwelt. Einerseits aufbrausend und gefährlich, andererseits aber auch sehr nett und höflich.’ Natürlich war Ivos Betreuer immer in der Nähe, und dieser schien fast mehr Sorge um Gayle zu haben als die Entertainerin selbst: ‘Ich berührte auch mal die Hand des Gorillas. Der Tierpfleger meinte entsetzt: ‘Deine Finger könnten jetzt weg sein!’ Und ich antwortete nur: ‘Ach wirklich?!’

Ihren Muttergefühlen freien Lauf lassen konnte sie später im Orang-Utan-Gehege. ‘Ich durfte ein niedliches Baby in den Armen halten. Ich wollte dieses Orang-Utan-Baby am liebsten gleich mit nach Hause nehmen. Wir vermenschlichen die Tierwelt ja schon.’ Und so verschieden die Menschen sind, so verschieden sind auch die Affen, die Gayle im Berliner Zoo beobachten konnte. ‘Eines von den Tieren hat die ganze Zeit onaniert, während ich im Gehege war. Und das bei einer familienfreundlichen Sendung!’

Vor allem aber bewunderte die Entertainerin die Arbeit der Pfleger: ‘Ich war nur sechs Stunden im Einsatz und muss gestehen: Mein beruflicher Alltag ist nicht mal ein Viertel so anstrengend wie der eines Tierpflegers.’ Viel schlimmer als die knochenharte Arbeit sei aber der intensive Stallgeruch gewesen: ‘Die armen Jungs stinken so’, sagt Gayle mitleidig. ‘Sie sind zwar gut aussehende Männer, aber ich fragte sie: ‘Boys, wie bekommt ihr denn Mädchen ab? Ihr riecht ein bisschen streng!’ Und sie sagten: ‘Ja, wir müssen uns nach der Arbeit schon ordentlich abduschen, sonst wird das nichts mit den Frauen.’

Die aus Brockton im US-Bundesstaat Massachusetts stammende Wahl-Berlinerin bereiste bereits viele Orte in der Welt – und besuchte dort auch die Tierparks. Gerade in der deutschen Hauptstadt sei sie von der Ausbildung und Hingabe der Pfleger beeindruckt. ‘Im New York Central Zoo hatte ich das Gefühl, dass die Tiere leiden. Aber in Berlin sind die Tierpfleger mit Herz und Seele dabei. Sie lieben diese Tiere nicht nur, sondern sie interessieren sich auch für die Dinge um das Tier herum. Die Jungs sind auf einem hohen wissenschaftlichen Level und versuchen, die Gehege so zu bauen, dass sie der freien Wildbahn ähnlich sind.’

Trotz der harten Arbeit war der Tag im Berliner Zoo weniger Stress, denn Entspannung für die viel beschäftigte Frau. ‘Man taucht in eine andere Welt ein’, berichtet sie. ‘Man wird plötzlich ruhiger und ausgeglichener. Wozu braucht man Anti-Depressiva, wenn man Tiere hat?’ Ihr Künstlerleben mache es aber unmöglich, sich ein Haustier anzuschaffen: ‘Diesen Reisestress will ich keinem Tier antun. Aber ich wünsche mir, eines Tages einen Labrador oder Golden Retriever zu haben.’

Solange sie noch durch Deutschland tourt, bleibt ihr also nur der Gang in den Tierpark. Den Ansturm auf den Berliner Zoo kann Knut-Fan Gayle nicht nur nachvollziehen, sie sieht in der Eisbär-Manie von 2007 durchaus Positives: ‘Die Besucher wurden für diese vom Aussterben bedrohten Tiere sensibilisiert.’ Der Hauptgrund für den Rummel war aber ihrer Meinung nach ein ganz anderer: ‘Wir waren so verliebt in Knut, weil er der Underdog war. Knut war so ein bisschen wie Barack Obama: Man hoffte, dass er es schaffen würde.’

Neben Gayle Tufts sind im ersten Teil auch Frank Zander und Inka Bause als Tierpfleger zu sehen. Folge zwei zeigt Gabi Decker, Achim Mentzel und Axel Schulz. In der letzten Episode werden Matthias Platzeck, Madeleine Wehle und Jochen Kowalski bei ihrem eintägigen Praktikum im Zoo begleitet.

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Ältester Wombat der Welt im Zoo Duisburg entschlafen

Veröffentlicht in Zoo Doku Soaps im Zweiten  von reini am 5. Dezember 2008 []
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Wombat EMMA war eins dieser Charaktertiere im Zoo Duisburg, das sich nicht nur über die tägliche ZDF-Doku-Reihe „Ruhrpottschnauzen” einen festen Platz in den Herzen der Zuschauer sichern konnte, sondern auch bei den Zoomitarbeitern Sonderstatus genoss.

Schließlich war sie mit ihren 34 Jahren nicht nur einer der ältesten tierischen Zoo-Bewohner, sondern trug darüber hinaus den Titel „ältester Nacktnasenwombat der Welt”! So sehr die Zoologen auch nachforschten, einen derart betagten Vertreter dieser australischen Plumpbeutler konnten sie nirgends ausfindig machen!

Die gedrungen gebauten Beuteltiere mit ihren kurzen kräftigen Beinen, dem riesig-breiten Kopf und einem Stummelschwanz waren schon immer eine zoologische Spezialität des Zoo Duisburg, dem die Nachzucht als einem der ganz wenigen Zoos weltweit schon gelang. So hält der Zoo Duisburg auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm inne und managt die Population der wenigen Tiere in den Zoos von Planckendael/Belgien, Hannover und eben Duisburg.

EMMA kam 1999 aus dem Zoo Hannover an den Kaiserberg und galt damals schon als Oma. Im Zoo Duisburg lebte sie fortwährend mit ihrem nicht einmal halb so alten Partner ROLF zusammen, der sich an die leicht biestige Grande Dame erst gewöhnen musste. Auch wenn sie ihm gegenüber immer dominant blieb, wurden die beiden schnell ein Herz und eine Seele. Die Lust auf Sex hat sie im Alter nicht verloren, da war sie um den weitaus jüngeren Partner sichtlich froh! Den Tag hat sie in guter Wombat-Manier gerne verpennt und sich lieber nachts herumgetrieben. Auch den Pflegern gegenüber wurde sie in den letzten Jahren immer zutraulicher und konnte mit ihrem Lieblingsfutter, dem Zuckermais, mehr und mehr „bestochen” werden. Zuletzt setzte ihr aber das hohe Alter merklich zu: sie war teilweise blind und fraß schlecht. Am vergangenen Freitag entschlief sie.

Um ROLF brauchen sich die Pfleger keine Gedanken zu machen. Einerseits kann er sich weiterhin paaren, und zwar mit der fast gleichaltrigen ROXY. Andererseits liebt er es, von den Pflegern auf den Schoß gehoben und gekrault zu werden. Der berühmt-berüchtigte „Killer-Wombat” BONEY, in Fankreisen dank der „Ruhrpottschnauzen” Kultstatus genießend, komplettiert die Wombat-Gruppe im Zoo Duisburg. Alle Hoffnungen auf Nachwuchs ruhen nun auf diesem „Dreier”!

Das Aus für Herrchen gesucht nach 33 Jahren

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 4. Dezember 2008 []
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Da werden wohl alle Proteste nichts nützen: Nach 33 Jahren wird die Sendung „Herrchen gesucht“ aus dem Fernsehprogramm des Hessischen Rundfunks (HR) verschwinden. Wegen der schlechten Einschaltquote wird die Kultsendung am Samstag (6. Dezember) zum letzten Mal ausgestrahlt – trotz der Proteste von Fans und Tierschützern. „Alle wollen die Sendung behalten, aber keiner will sie schauen“, sagt HR-Sprecher Tobias Häuser.

Angefangen hatte die Geschichte der Tiervermittlung im HR 1975 als siebenminütiger Pausenfüller. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Sendung zu einer der erfolgreichsten im „Dritten Programm“ und verzeichnete teilweise zweistellige Einschaltquoten. Doch davon ist „Herrchen gesucht“ mittlerweile weit entfernt. „Die Einschaltquote in diesem Jahr lag bei durchschnittlich 3,9 Prozent“, sagt HR-Fernsehdirektor Manfred Krupp. Zeitweise hätten sogar nur 1,2 Prozent der Zuschauer die wöchentliche Sendung gesehen. Vor allem an die ARD und Vox, die beide Tier-Doku-Soaps anbieten, habe die Sendung Zuschauer verloren.

In der Sendung können Tierschutzorganisationen aus Hessen und angrenzenden Regionen einige ihrer Schützlinge – Hunde, Katzen und Kleintiere, gelegentlich auch Enten, Gänse, Pferde, Esel, Schweine, Schafe und Ziegen – vorstellen, um für sie via Bildschirm ein neues Zuhause zu suchen.

Der Niedergang von „Herrchen gesucht“ begann laut Krupp ausgerechnet zum Zeitpunkt des größten Erfolges. Als die damalige Moderatorin Barbara Siehl vor sechs Jahren zweistellige Einschaltquoten verzeichnete, forderte und erhielt die Redaktion einen Sendeplatz am Samstagabend. „Von da an ging es mit der Sendung sukzessive bergab“, sagt Fernsehdirektor Krupp.

Nicht zuletzt, weil die beliebte Moderatorin die Sendung Mitte 2005 nach 30 Jahren abgab. „Frau Siehl ist ganz klar eine Identifikationsfigur und war für viele Zuschauer ein Einschaltmotiv“, räumt Krupp ein. Da half es auch nichts, dass Siehls Nachfolgerin und aktuelle Moderatorin Miriam Deforth ein Casting gegen zwölf Mitbewerberinnen gewonnen hatte.

Durch mehrfaches Verschieben des Sendeplatzes versuchte der HR dann vergeblich, „Herrchen gesucht“ aus dem Quotentief zu holen. Doch gerade das war nach Ansicht von Mike Ruckelshaus, Geschäftsstellenleiter des Bundes gegen Missbrauch der Tiere (bmt), ein Fehler. „Die häufige Sendeplatzverschiebung war Gift für die Sendung“, glaubt Ruckelshaus. Er fordert den Erhalt von „Herrchen gesucht“ auf dem früheren Sendeplatz am Montag und mit einem neuen Konzept. Da der Tierschutz als Staatsziel verankert sei, stehe „der HR als öffentlich-rechtlicher Sender in der Pflicht, die Sendung zu erhalten“.

Die Sendung sei eine Plattform gewesen, um zu zeigen, dass schwer vermittelbare Tiere „keine Beißmaschinen“, sondern ganz friedliche Hunde seien, betont der Tierschützer. Durch die Einstellung von „Herrchen gesucht“ befürchtet Ruckelshaus auch negative Auswirkungen auf den Tierschutz in Hessen.

Vor knapp drei Wochen protestierten rund 150 Tierschützer vor dem HR für den Erhalt der Sendung und erhielten dabei unverhofft prominente Unterstützung: Fernsehmoderatorin Sonya Kraus, die ihren ersten Hund selbst über die Sendung bekommen hatte, bot an, „Herrchen gesucht“ ein Jahr lang kostenlos zu moderieren – und das in ihrem kürzesten Rock, wie die Blondine hinzufügte. Der HR reagierte auf die Offerte nicht.

Fernsehdirektor Krupp räumt ein, dass ihm „Herrchen gesucht“ sehr wohl am Herzen liege und die Reaktionen der Fans in mehr als 1000 Anrufen und Briefen teilweise „sehr heftig“ gewesen seien. Unter anderem sammelten Tierschützer mehr als 10.000 Unterschriften zum Erhalt der Tiervermittlungssendung. „Selbst meine Tochter hat gesagt, die Sendung dürfe nicht eingestellt werden, aber selbst schauen will sie sie auch nicht“, sagt Krupp. Und so wird „Herrchen gesucht“ am 6. Dezember wohl trotz aller Proteste letztmalig über die Bildschirme flimmern.

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Zoogeschichten von der Küste

Veröffentlicht in Zoo Doku Soaps im Ersten  von reini am 3. Dezember 2008 []
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Rund zwei Millionen Zuschauer verfolgten Ende vergangenen Jahres die Geschichten von „Seehund, Puma & Co“ in der ARD. Diese „Zoogeschichten von der Küste“ werden von Donnerstag, 4. Dezember, an fortgesetzt. Die zweite Staffel besteht wiederum aus 25 Teilen und wird montags bis freitags jeweils ab 16.10 Uhr im „Ersten“ gezeigt.

Der produzierende Sender Radio Bremen war mit dem Interesse der Zuschauer an diesen Zoogeschichten so zufrieden, dass noch vor Ende der ersten Staffel bereits die zweite in Auftrag gegeben wurde.

Im Frühjahr 2008 begannen die Dreharbeiten in den drei Einrichtungen, die nach über einem halben Jahr nun abgeschlossen wurden. Wie in der ersten Staffel, werden Ereignisse aus den drei tiergärtnerischen Einrichtungen jeweils im kurzweiligen Wechsel gezeigt.

Die Geschichte des Parks geht geht bis in das zweite Drittel des 17. Jahrhunderts zurück. Aus einer ehemaligen Landköterei entwickelte sich durch die Familie Kollmann in mehreren Generationen eine Schankwirtschaft. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde von ihnen auch die Linde gepflanzt..
Nach mehrfachem Besitzerwechsel übernahm nach dem 2. Weltkrieg die Familie Pundt die Gastwirtschaft. Durch ihre große Tierliebe motiviert, kam es zum Aufbau eines Privatzoos, der 1950 eröffnet wurde. Lange rangierte die Einrichtung auf Platz Zwei unter den privat betriebenen Zoos Deutschlands.
Doch die Zeit brachte neue Trends und hohe Ansprüche in der Tierhaltung. In den achtziger Jahren konnte der Jaderberger Zoo den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht werden…
Vom alten Zoo zum modernen Tier- und Freizeitpark

Werner Ludewigt mit Söhnen Horst und Andreas
… doch dann kommt Werner Ludewigt aus Oldenburg und ab November 1995 soll die Talfahrt des Zoos ein Ende haben. Besonders wichtig dabei: das neue Konzept. In Zukunft wird neben einem vollständig modernisierten Tierpark auch ein Freizeitpark zur Einrichtung gehören. Schon Ostern 1996 kann der Tier-und Freizeitpark in seinem neuen Gewand die Pforten öffnen. In den nächsten Jahren wird Stück für Stück der historische Zooteil umgestaltet. Bereits 1999 wird es für die vielen neuen Attraktionen zu eng und ein großes Erweiterungsgelände wird angekauft. Hier entsteht in den kommenden Jahren der dritte Parkteil – der Abenteuerpark. Auf 12 Hektar kann man nun eine große Zugrundfahrt durch eine afrikanische Steppe erleben und weitere Attraktionen besuchen.

Die tierischen „Stars“ aus dem Jaderpark sind unter anderem die Löwen und Geparden, Giraffen-Baby „Jami“ und der per Hand aufgezogene Siamang-Affe „Medan“, der mit der Kamera bei seiner Erkundung der Affeninsel begleitet wurde.

Betritt man den Jaderpark, so betritt man eigentlich gleich vier Parks. Begonnen hat alles vor über 50 Jahren mit einem kleinen Zoo, der sich inzwischen zu einem modernen und großzügigen Tierpark gemausert hat.

Doch damit nach einem erholsamen Spaziergang und schönen Tierbeobachtungen das Vergnügen nicht zu kurz kommt, gibt es gleich einen Freizeitpark mit einigen familienfreundlichen Fahrattraktionen und Sport- und Spielgeräten dazu.

Nun ist der Platz für soviel Freizeitspaß inzwischen schon viel zu klein geworden, so entwickelt sich als ganz neuer Bereich seit wenigen Jahren noch ein Abenteuerpark. Hier wird noch fleißig gebaut und erweitert, doch afrikanische Großtiere und einige Freizeitattraktionen warten schon auf Ihren Besuch.

Ein besonderer Höhepunkt ist seit September 2005 der ganz neue Spaßpark. Dieses überdachte Spielparadies, in der Art einer Spielscheune, erlaubt nun den Besuch des Jaderparks bei jedem Wetter. UND: Endlich lohnt sich auch ein Besuch im Winter, darum bleiben Spaßpark und Tierpark ganzjährig geöffnet.