Giraffe, Erdmännchen & Co.
Giraffe, Erdmännchen & Co.
ist eine Zoo-Doku-Soap des Hessischen Rundfunks (HR). Der Zuschauer blickt hinter die Kulissen des Frankfurter Zoos und des Kronberger Opel-Zoos. Der Tierarzt und die -pfleger werden bei ihrer täglichen Arbeit begleitet, sodass die Zuschauer einen Einblick in den Alltag und die Berufswelt des Zoos erhalten.
Hinter die Kulissen gucken, Einblicke in den Zoo bekommen, die dem normalen Besucher verborgen bleiben – “Giraffe, Erdmännchen & Co.” erzählt täglich Geschichten aus dem Zoo Frankfurt und dem Opel-Zoo, Kronberg.
In 40 Folgen zeigt “Giraffe, Erdmännchen & Co” den Zooalltag hautnah – mitten in der Großstadt und im idyllischen Taunus. Die Helden der Serie sind die Pfleger und Pflegerinnen.
Keiner kennt die Tiere und ihre Eigenheiten besser, sind doch die Bindungen zwischen ihnen und ihren Schützlingen oft über Jahre hinweg gewachsen. Mit ihnen durchlebt der Zuschauer die großen und kleinen, fröhlichen und traurigen Momente im Zoo. Vier Monate durfte der Hessische Rundfunk mit der Kamera begleiten.
Produziert wird die Serie vom Hessischen Rundfunk. Die Redaktion liegt bei Barbara Uecker, Frank Böhm, Katja Balzer und Claudia Ludwig vom HR. Die Serie umfasst 44 Folgen und erreichte bei ihrer Erstausstrahlung in der ARD ab dem 23. Oktober 2006 durchschnittlich 2,37 Millionen Zuschauer.
Die Serie steht in einer Reihe von Zoo-Dokumentationen, welche die ARD-Fernsehanstalten seit 2003 mit großem Erfolg produzieren. Die erste und noch fortlaufende Dokumentations-Serie ist Elefant, Tiger & Co. aus dem Zoologischen Garten Leipzig.
Zoo Frankfurt – das grüne Paradies in der Stadt
Der Frankfurter Zoo wurde 1858 von Bürgern für Bürger gegründet und war der zweite Tierpark in Deutschland. Heute ist er ein “grünes Paradies mitten in der Stadt”, das den Besuchern ein Naturerlebnis vermitteln möchte.
Dem Frankfurter Zoo liegt besonders die Erhaltung der Arten sehr am Herzen. So kümmern sich die Mitarbeiter um die Erhaltungszucht der Gorillas, Mähnenwölfe, Waldhunde oder des Nashornleguans.
Für Schulklassen gibt es Führungen durch den Zoo, die das Interesse für die Bedürfnisse von Tieren wecken sollen. Informationen zur Haltung, Geschichten zu den Tierindividuen und Insider-Anekdoten versprechen einen spannenden Zoobesuch.
Ca. 4.800 Tiere in ungefähr 560 Arten – von der Agakröte bis zum südafrikanischen Zwergseebär haben im Frankfurter Zoo eine Heimat gefunden. Attraktionen wie die Bärenburg, der Katzendschungel, das Exotarium, die Flamingolagune, die Robbenklippen oder das Giraffenhaus ziehen die Besucher magisch an.
Für das nächste Jahr ist ein Gibbonhaus geplant – ein Paar der seltenen Weißwangengibbons wird dann in sein neues Zuhause ziehen.
Opel-Zoo: Streicheln erlaubt!
Der Opel-Zoo befindet sich in Kronberg bei Frankfurt. Er ist ein gemeinnütziger Verein, der sich durch Eintrittsgelder, Spenden und Tierpatenschaften finanziert. Auf dem Zoogeländer sind 1300 Tiere in rund 200 Arten heimisch. Der Opel-Zoo konzentriert sich besonders auf die Pflege von Tieren aus drei Kontinenten: Afrika, Asien und Europa. Besucher können Elefanten, Erdmännchen oder Waschbären bestaunen.
Seit 2002 gibt es auch die “Erkundungstour Wald”. Hier können Besucher auf einem natürlich wirkenden, unbefestigten Weg entlang der Südgrenze des Zoogeländes entlang laufen und viel über das Leben im Wald lernen.
Und für die ganz Kleinen gibt es das Streichelgehege. Hier ist Berühren, Streicheln und Füttern der Tiere erlaubt!
Was gibt’s zu sehen?
´Der Leitgedanke bei der Gründung des Georg von Opel-Freigeheges für Tierforschung e. V. war es, Tiere in möglichst geräumigen und naturnahen Gehegen zu halten und Verhaltensforschern die Möglichkeit zu geben, diese Tiere zu studieren.´
´Von Anfang an lag der Schwerpunkt bei der Haltung und Zucht von Huftieren und Großsäugern. Besonders hervorzuheben ist die Haltung von Afrikanischen Elefanten (mehrere Zuchterfolge in den 60er Jahren), für die eine neue Anlage in Planung ist.´
´Im Laufe der Jahre fanden hier auch viele andere Tiere eine Heimat, besonders Primaten (Brazza-Meerkatze, Lisztaffe, Kapuziner, Gibbons, Japanmakaken, Saimiris) und Kleinraubtiere (Nordluchs, Fuchs, Fenneks, verschiedene Schleichkatzen).´
´Daneben gibt es Rothschildgiraffen, Flußpferde, Zebras, Große Kudus, Nyalas, Wisente, Elche, Rothirsche und seit dem Jahr der Euro-Einführung auch die einzigen lebenden Euros Deutschland: So heißt eine Känguruh-Art.´
´Zum Tierbestand gehören ebenso Schildkröten, Leguane und weitere Reptilien, Guanakos, Nasenbären, Flamingos, Strauße und Emus. Unter den teils bedrohten Haustierrassen wären Mangalitza-Wollschwein, Galloway-Rinder und Rotes Höhenvieh zu nennen. ´
´Dem frühen Engagement des Opel-Freigeheges ist es zu verdanken, daß der Mesopotamische Damhirsch vor der Ausrottung bewahrt werden konnte. Ein beträchtlicher Teil des Weltzoobestandes stammt ursprünglich aus der Zucht im Taunus.´
´Der Forschungsschwerpunkt wird unterstrichen durch die Teilnahme an den EEPs u. a. bei den Lisztaffen, Europäische Nerzen, Vietnam-Sikahirschen, Rothschildgiraffen und Wisenten.´
´Seit einigen Jahren wird verstärkt in neue Freigehege für afrikanische Tiere investiert. Nahe des Eingangs beherbergen neue Anlagen bereits Warzenschweine, Hyänen, Nyala-Antilopen, Erdmännchen und Bergriedböcke. ´
´Neuanlagen für Stachelschweine, Wildkatzen und Waschbären waren Schwerpunkte 2005. Im Jubiläumsjahr 2006 wurde eine umfassende Neugestaltung beschlossen, mit der auch der öffentliche Weg wegfällt, der mitten durch den Zoo verläuft.´
´Fertiggestellt ist eine Afrika-Savanne, die neue Heimstatt für die Giraffen, Zebras, Gnus und Strauße, die auch vom Logde-Restaurant beobachtet werden können. ´
Der Opel-Zoo (Georg-von-Opel-Freigehege für Tierforschung e.V.) ist neben dem Zoo im Ostend der zweite zoologische Garten in der Stadtregion Frankfurt.
Der Zoo liegt in einem Waldgebiet zwischen Königstein und Kronberg in Hanglage direkt an der Bundesstraße 455. Auf einem weitläufigen Gelände leben etwa 1000 Tiere von 200 Tierarten aus allen Kontinenten und Klimazonen.
Der Zoo wurde auf Initiative von Georg von Opel 1956 als Forschungsgehege und Erholungsstätte für die Mitarbeiter der Firma Opel gegründet. In früheren Jahren war das Zoogelände frei zugänglich. Heute ist der Zoo auf Eintritts- und Spendengelder angewiesen. Der Opel-Zoo zählte 2003 rund 600.000 Besucher.
![" Majestic Hospitality on Hermosilla 2 [ With the Hard Rock Cafe facing Plaza de Colon : Paseo de la Castellana : Calle Serrano ] in the heart of Madrid "](http://www.zoogeschichten.com/wp-content/cache/6843008819_cb716d1ae8_m.jpg)





