Zoogeschichten
Geschichten aus dem Zoo – Eisbärbabies Knut, Flocke und Co. …

Archiv für ‘Allgemein’ Kategorie

Mr sleepy head..

Wächter der Wüste

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 21. November 2008 []
Kommentare deaktiviert

Öko ist in, das Bewusstsein der Menschen wird grüner – das könnte man zumindest im Kino glauben. Dort feierten zuletzt Naturdokus fast schon unheimliche Erfolge. Insekten, Zugvögel, Pinguine, Meeresbewohner und der Rundumschlag ‘Unsere Erde’ – mit 3,7 Millionen Besucher erfolgreichster Dokumentarfilm aller Zeiten: Das Kinopublikum hat die vielfältige Schönheit des Lebens auf dem Blauen Planeten entdeckt.

Mit ‘Wächter der Wüste’ bekommt nun eine Tierart einen eigenen Film, die in den Zoos ohnehin zu den Lieblingen gehört: die Erdmännchen. Der Kinoerfolg der kleinen Mangustenart scheint also programmiert.

Spektakuläre Aufnahmen und dramaturgische Finesse: Das BBC Natural History Team versteht sein Handwerk. Die Macher von ‘Unsere Erde’ stehen auch hinter der Erdmännchen-Doku und begleiten eines der Tiere durch den Alltag in der Kalahari-Wüste: Die Wahl eines Protagonisten ist ein durchaus geschickter Schachzug, um das Publikum in den Film einzubeziehen.

Kolo heißt der putzige Fellzwerg und wird von seiner Geburt an beobachtet: beim Aufwachsen, im Unterricht und seinen täglichen Streifzügen durch die nicht ganz ungefährliche Steppe.

Natürlich kommt dabei, wie man es von der BBC gewohnt ist, modernste Technik zum Einsatz. Um die Erdmännchen, übrigens eine äußerst gesellige Tierart mit starker Familienbindung und Sozialgefüge, auch im Bau zu verfolgen, wurden eigens Infrarot-Kameras entwickelt.

Regisseur James Honeyborne baute in den sieben Monaten Drehzeit eine intensive Beziehung zu seinen Erdmännchen auf.

Außerdem setzte Regisseur James Honeyborne während der siebenmonatigen Dreharbeiten spezielle Hubschrauberkameras ein, mit deren Hilfe er aus einem Kilometer Entfernung ungestört drehen konnte. Die Bilder werden in der deutschen Fassung von Rufus Beck kommentiert, der als Erzähler durch die spannende Lebensgeschichte des Erdmännchens Kolos führt.

Zoogeschichten Schlüsselwörter: , , , , , , , ,

Zoo-Attacke auf Jenny Elvers-Elbertzhagen

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 23. September 2008 []
Kommentare deaktiviert

Seit geraumer Zeit müssen die Zoo-Insassen dieser Republik Sonderschichten für die Fernsehsender dieser Republik schieben. Man benötigt die possierlichen Tierchen aller Arten für zahlreiche Doku-Soaps, für Tierarzt-Serien und neuerdings auch für Comedy-Formate. Nur wenige von ihnen können dem Beispiel von Knut, dem Eisbären folgen und Ruhm und Ehre einheimsen. Die Mehrheit fristet stattdessen ein Schattendasein und wird für seine darstellerischen Künste in qualitativ zunehmend fragwürdigeren TV-Formaten nicht einmal angemessen entlohnt.

Dass in jüngster Zeit vermehrt B-Prominente auf die Tiere losgelassen werden, war nun einem Vertreter des Leipziger Zoos offenbar zu viel: Ein Marabu biss kräftig zu, als ihm Jenny Elvers-Elbertzhagen in die Quere kam. Der zur Familie der Störche gehörende Stelzvogel verletzte die Schauspielerin an der Hand.

Das Drama ereignete sich während der Dreharbeiten zur dritten Staffel der ARD-Produktion “Tierärztin Dr. Mertens”, in der Jenny Elvers-Elbertzhagen in ihrer Rolle als intrigante Tierarzt-Assistentin auf ziemlich viele verschiedene Tierdarsteller trifft. Die nächste Bewährungsprobe wartet bereits auf die nicht ernsthaft verletzte Blondine – die Begegnung mit einem Braunbären: “Ein Braunbär ist ein wirklich großes Tier”, berichtete sie einem Vertreter der Deutschen Presse-Agentur. “Wenn man ihm direkt und ungeschützt gegenüber steht, ist er wirklich sehr furchteinflößend.”

Zoogeschichten Schlüsselwörter: , ,

Nachwuchs im Beutel – Känguruh Zoo-Geschichten

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 22. September 2008 []
Kommentare deaktiviert

Anfang August, sagt Reviertierpfleger Christian Möller, habe er den Nachwuchs erstmals erblickt. Nach 33 Tagen als Embryo im Mutterleib hatte sich das zwei Fingerglieder kurze Geschöpf vom Geburtskanal aus auf Wanderschaft begeben: an einer von Mutti aufs Fell geleckten Spur nach oben in den Beutel. Dort saugt sich das Baby dauerhaft an einer Zitze fest – bis sie nach einigen Wochen das erste Mal frische Luft schnappen. In Kürze wird der Nachwuchs seinen ersten Sprung nach draußen wagen, später ganz im Freien leben. Wenn er dann zum Trinken den Kopf zurück in Muttis Beutel steckt, kann er einem Geschwister “Guten Tag!” sagen. Känguru-Frauen sind Supermütter – sie haben drei Kinder gleichzeitig: einen Embryo im Bauch, ein Jungtier im Beutel und eins draußen bei Fuß.

Aber wer über Kängurus redet, spricht selten vom Kinderkriegen, vielmehr vom Boxen. Früher wurden den Tieren in Zirkussen sogar Boxhandschuhe übergezogen. Bei den ritualisierten Kämpfen richten sich die bis zu 80 Kilo schweren Männchen auf und schätzen die Stärke des Gegners ein. Kommt es zum Kampf, nehmen sich beide mit den Vorderbeinen in einen Klammergriff und treten aufeinander ein. “Thai-Boxen”, sagt Zoo-Kurator Ragnar Kühne.

Kängurus stammen aus Australien, worüber der Reiseschriftsteller Bill Bryson ein witziges “Frühstück mit Känguru” verfasst hat. Schließlich gibt es mehr als 60 Arten und Millionen Exemplare, wenngleich tausende als Verkehrstote die Straßen durchs Outback säumen. Manche Australier ziehen verwaiste Jungtiere auf und nennen sie Skippy – nach einem Busch-Känguru, das 1967 erstmals downunder über den Bildschirm hüpfte. Viele andere landen im Kochtopf. Auch die Berliner Gastronomie bietet Kängurufleisch an, allerdings nicht das Restaurant im Zoo. Die Besucher, so Kühne, seien in die lebenden Exemplare vernarrt.

Vier Kängurus sind zu sehen: Männchen Sydney führt das Rudel der drei Weibchen an. Und er taxiert den Reviertierpfleger. Doch Möller ist größer. Noch. Rote Riesenkängurus gelten als die größten lebenden Beuteltiere und sind aufgerichtet 1,80 Meter hoch. Rot deswegen, weil die Männchen zur Paarungszeit ein rötliches Sekret entwickeln und damit sich und ihre Partnerinnen eincremen. Auf eine weitere erotische Attraktion weisen männliche Besucher gerne laut hin: dass die Männchen ihre Hoden vor dem Penis tragen. Beutelneid, wer weiß? Ins Schwitzen bringt der Anblick kein Weibchen. Wird einem Känguru heiß, leckt es sich ab und lässt die Flüssigkeit verdunsten. Auf Spuckebasis, ohne Wodka und Rum. ‘Flying Kängurus’ serviert man nur in Cocktail-Bars.

Zoogeschichten Schlüsselwörter: ,

Interesse an Eisbären ungebrochen

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 27. August 2008 []
Kommentare deaktiviert

Lange Menschenschlangen sieht man vor dem Eisbärengehege in der Wilhelma keine mehr. Haben die Stuttgarter also das Interesse an Wilbär verloren? Keineswegs. “Das hängt in erster Linie mit dem Umzug in das größere Becken zusammen”, erklärt Wilhelma-Sprecherin Isabel Koch. Seine ersten Schwimmversuche unternahm Wilbär noch im kleineren der beiden Eisbärengehege. Dort mussten sich die Schaulustigen vor eine etwa fünf Meter breite Scheibe drängen. Vor zwei Monaten ist er zusammen mit Mutter Corinna umgezogen.

Der getrennt lebende Vater Anton musste ins kleinere Becken. Nun verteilen sich die Wilbär-Beobachter entlang einer 40-Meter-Glasscheibe. Außerdem haben die Besucher nicht mehr nur vier Stunden, sondern den ganzen Tag Zeit, um einen Blick zu erhaschen.

Auch ohne Warteschlangen zählte das Zoopersonal an den ersten Wochenenden der Sommerferien pro Tag bis zu 15.000 Besucher. Genauso viele wie in den ersten Wochen der Wilbär-Show. Das ungebrochene Interesse am Eisbärenjungen macht sich an der Kasse bemerkbar. Bis Ende Juli hat die Wilhelma 45.000 Tages- und 4000 Jahreskarten mehr verkauft als im selben Zeitraum des Vorjahres, was bis dahin das Rekordjahr in der Zoogeschichte war.

“Sicherlich ist Wilbär für einen Teil dieses Zuwachses verantwortlich”, sagt Fritz Korherr, Verwaltungsleiter der Wilhelma. Wie viel dieser Anteil ausmacht, kann er aber nicht sagen. Jedenfalls sind die Einnahmen aus dem Eintrittskartenerlös gegenüber Juli 2007 von 6,3 Millionen Euro auf mehr als sieben 7 Millionen Euro gestiegen. Dies entspricht einem Wachstum von mehr als zehn Prozent.

Auch mit dem Merchandising-Geschäft ist Korherr zufrieden. Bislang nahm die Wilhelma damit etwa 60.000 Euro ein. Manche der Wilbär-Produkte kommen dabei deutlich besser an als andere. Von den Nudeln wurden bislang schon mehr als fünf Tonnen verkauft, auch das Buch zum Bär ist sehr beliebt. Mehr als 5000 Stück gingen über die Ladentheke. Hingegen entpuppten sich die Poster und Daumenkinos eher als Ladenhüter.

Das kann Christoph Lang, Juniorchef der gleichnamigen Bäckerei-Kette, bestätigen. “Wir haben nur etwa zehn Prozent von den Postern und Daumenkinos verkauft, die uns der Hersteller geschickt hat.” Der Verkauf des eigenen Wilbär-Müsliriegels ist hingegen erfolgreicher. In den 80 Filialien wurden bislang 4500 Stück verkauft.

Jeweils ein Zehntel des Verkaufspreises der Wilbär-Produkte gehen als Lizenzgebühren an die Wilhelma. Davon muss die Wilhelma zehn Prozent an die mit dem Wilbär-Marketing beauftragte Agentur Stuttg-Art abgeben. Die Auftragsvergabe sorgte im Frühjahr für Aufsehen, da die Geschäftsführerin der Agentur, Karin Graf, die Lebensgefährtin von Flughafen-Chef Georg Fundel ist, der zugleich dem Wilhelma-Freundeskreis vorsitzt. An der Wilbär-Vermarktung dürfte die Agentur mit Basishonorar und dem Anteil an Lizenzgebühren bislang etwa 17.000 Euro verdient haben.

Für die Einnahmen aus dem Merchandising hatte Wilhelma-Chef Dieter Jauch im Frühjahr als Zielvorgabe die Summe von 100.000 Euro formuliert. Nun geht er davon aus, “dass wir unser Ziel bis zum Jahresende auch erreichen”. Seine Prioritäten liegen aber nach wie vor woanders. “Ein gesundes Bärchen ist mir am wichtigsten.”

Peking verbietet Restaurants Hundefleisch während der Dauer der olympischen Spiele

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 11. August 2008 []
Kommentare deaktiviert

Olympia 2008 Peking

Peking verbietet Restaurants Hundefleisch

Die Behörden streichen den offiziellen Gaststätten die in China beliebten Hundegerichte von der Speisekarte. Anderen Restaurants wird der Verzicht auf Hundefleisch “stark empfohlen”.
Peking will für die Zeit der Olympischen Spiele Hundefleisch von den Speisekarten der Stadt verbannen. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua haben die Behörden den 112 offiziellen Restaurants für die Olympischen Spiele verboten, Hundefleisch anzubieten. Bei Verstößen drohen nicht näher spezifizierte Strafen. Anderen Gaststätten werde der Verzicht auf die umstrittene Zutat “stark empfohlen”. Der Bann soll bis September gelten.

Über ein Hundefleisch-Verbot war bereits kurz nach Vergabe der Olympischen Spiele an Peking nachgedacht worden. Da immer mehr Chinesen Hunde als Haustiere halten, nimmt auch die Zahl der Gegner des Hundefleisch-Verzehrs seit einigen Jahren zu. Nach Angaben der “Shanghai Daily” forderten die Olympia-Organisatoren die Gaststätten auf, zu berücksichtigen, dass der Verzehr von Hundefleisch in vielen Ländern der Welt als Tabu gilt.

In Anwendungen der traditionellen chinesischen Medizin soll die Verwendung des Fleischs aber weiter erlaubt sein, muss auf den Verpackungen aber deutlich vermerkt werden, berichtete Xinhua. Nach chinesischer Auffassung hilft Hundefleisch bei Bluthochdruck.

Die Tourismusbehörde empfahl dem Gaststättenpersonal, die Liebhaber der teilweise als Delikatesse angesehenen Fleischsorte “geduldig” auf andere mögliche Gerichte hinzuweisen. “Konflikte sollten vermieden werden”, sagte Xiong Yumei, Vizedirektorin des städtischen Fremdenverkehrsamts.

Zoogeschichten Schlüsselwörter: , , , , , ,

Das ideale Familienfernsehen – Tier-Doku-Soaps

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 3. August 2008 []

Es menschelt so schön

Der Mensch formt sich das Tier nach seinem Bilde. Es soll auch fernsehen. Die DVD “Fernsehen für Hunde”, im Internet für etwas mehr als 20 Euro zu erwerben, zeigt zur Beruhigung der vorübergehend allein gelassenen Lieblinge eine Stunde lang Hundeschnauzen aller Rassen und Couleur. Der Produzent, die Kasseler Firma Limox, weist vorsorglich darauf hin, dass er keine Haftung für die Reaktionen des Hundes übernimmt.

Umgekehrt ist es ganz ähnlich. Das Fernsehen für Menschen zeigt auch gerne Hundeschnauzen, und Haftung für die Reaktionen des Zuschauers übernimmt auch niemand. Tiere gehen immer gut, dieser Merksatz für alle Medienschaffenden gilt mehr denn je. Kein Tag ohne Zoobesuch, kein Tag ohne Tierärzte und Tierpfleger, kein Tag ohne Dokusoaps, Magazine und Tierfilme.

Das Fernsehen hat sich schon immer für Tiere interessiert, freilich mit wechselnden Formaten, Erzählformen und mit wechselndem Erfolg. Besonders gerne erzählt das Fernsehen zurzeit von wilden Tieren, die in der Nachbarschaft leben. Zoo-Dokusoaps haben die Sendeplätze für Tierdokumentationen erobert, im vergangenen Jahr bei der ARD und seit März auch im ZDF.

Lese den Rest dieses Eintrages »

Zoogeschichten Schlüsselwörter: , , , , , ,

Tier-Doku-Soaps

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 1. August 2008 []
Kommentare deaktiviert

Tier-Doku-Soaps – Authentisch – mit einem Augenzwinkern

Zeit für authentische Alltagsgeschichten von Menschen und Tieren im Zoo und den mit einem Augenzwinkern kommentierten Blick des Fernsehens hinter die Kulissen eines Tierparks.

Nichts wird gestellt, nichts nachgedreht. Was passiert, fängt die Kamera ein – und manchmal auch nicht. Längst ist die Tier-Doku-Soap für viele Zuschauer zu einem festen Bestandteil des Nachmittags geworden.

Zoogeschichten Schlüsselwörter: , , , , , , , , , ,

Zoo Videos

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 1. August 2008 []
Kommentare deaktiviert

Zoogeschichten Schlüsselwörter: , , , , , , , ,

Das Berufsbild des Tierpflegers

Veröffentlicht in Allgemein  von reini am 31. Juli 2008 []

Zootierpfleger ist ein anerkannter Ausbildungsberuf und ein begehrter noch dazu. Doch nicht alle Bewerber haben realistische Vorstellungen, was den Alltag dieser Tätigkeit angeht. Neben den schönen Aspekten gibt es auch harte und manchmal eintönige Arbeit.

Menschen für Tiere und deren Lebensräume zu begeistern und somit von der Notwendigkeit zu überzeugen, diese zu schützen, ist das Ziel der meisten Zoos. Daran Anteil haben zu wollen ist offensichtlich der Wunsch vieler, die auf der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsberuf sind. Über Bewerbungen in diesem Bereich können die Zoos nicht klagen – im Gegenteil. Doch oftmals stimmen die Vorstellungen der Anwärter auf den vermeintlichen “Traumjob” nicht mit der Realität des Arbeitsalltags überein.

Zoogeschichten Schlüsselwörter: , , , , , ,